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Startseite Leistungen Raumabschirmung
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HINWEIS: Seit dem 1.1.2010 liefert und installiert inmed HF-Raumabschirmen, magnetische Raumabschirmungen inklusive Innenausbau, sowie Magnetfeldkompensationseinrichtungen nur noch über die Firma HAMACO GmbH. Die nachfolgende Beschreibung dient nur noch der Erläuterung der Zusammenhänge.

 

 

Schallschutz



Kernspintomographiesysteme der letzten Generation erzeugen innerhalb des Untersuchungsraums einen Schallpegel bis zu 110 dB(A). Auf Grund fehlender harmonisierter europäischer Schallschutznormen sind diese derzeit nur national geregelt. Für Deutschland z.B. gelten die TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm), DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und die Arbeitsstättenverordnung § 15. Daraus ergeben sich für Deutschland folgende Richtwerte für MRT-Praxis/Arbeitsstätte/eigengenutzte Räume:

 

  • 55 dB(A)     bei überwiegend geistiger Tätigkeit
  • 70 dB(A)     bei überwiegend einfacher mechanisierter Büroarbeit
  • 85 dB(A)     sonstiges
  • (Kurzzeitige Überschreitung von 5 dB(A) zulässig)


Außerhalb der MRT-Praxis, fremdgenutzte Räume:

  • 35 dB(A)     tagsüber
  • 25 dB(A)     nachts
  • (Kurzzeitige Überschreitung von 10 dB(A) zulässig)

 

Außerhalb des Gebäudes gelten in Kurgebieten für Krankenhäuser und Pflegeanstalten (höchste Anforderungen):

  • 45 dB(A)     tagsüber
  • 35 dB(A)     nachts
  • (Kurzzeitige Überschreitung von 30 dB(A) tagsüber und 20 dB(A) nachts zulässig)

Schallausbreitung



Grundsätzlich wird in Körper- und Luftschall differenziert. Dadurch ergibt sich ein unterschiedliches Vorgehen zur Verhinderung der Schallausbreitung. Die Schallausbreitung im Raum und innerhalb des Gebäudes (Luft- und Körperschall) ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, d.h. von der Struktur der Räume und dem Aufbau der Wände, Decken und Böden. Kritisch sind die Befestigungspunkte des Magneten, der Aufbau des HF-Fensters, der Türspalt der Untersuchungsraumtür und die Durchdringungen in der Hochfrequenzabschirmungskabine.

 

 

Schalldämmung



Die Standard-HF-Kabine der Firma inmed medizintechnik, ausgeführt als freitragende Konstruktion, erreicht eine Schalldämmung von >40 dB(A). Maßnahmen zum optimierten Schallschutz:

 

  • Luftschalldämmung: durch zusätzliche Trennwände, schallabsorbierende Vorhänge, zusätzliche schallabsorbierende Decken, schallabsorbierenden Wand- und Kabinenbodenaufbau, HF-Tür und HF-Fenster in Schallschutzausführung.
  • Körperschalldämmung: durch Entkopplung des Magneten vom Gebäude und Einbringung zusätzlicher Massen.

 

Als Konzept für einen optimalen Schallschutz haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

 

  • Kabinenboden:
  1. Aufständerung des Magneten auf separater Unterkonstruktion, schwimmend gelagert
  2. HF-Kabinenboden auf schall- und schwingungsabsorbierender Unterlage, schwimmend
  3. Zusätzliche Einbringung von Massen (Spanplatten, etc.)

 

  • Kabinenwände:
  1. Erhöhung der Massen (Spanplatten, Gipskarton, doppelte Beplankung)
  2. Einlage von Schallabsorptionsmaterialien
  3. Einhaltung von Abständen zu den Rohwänden
  4. Zusätzliche Vorsatzschalen in schallgedämmter Ausführung (biegeweiche Vorschale)
  5. Luftdichter Verschluss vom Kabineninnenausbau zur Kabinendecke

 

 

  • Kabinendecke:
  1. Freitragende Deckenkonstruktion
  2. Einlage von Schallschutzmaterialien
  3. Einhaltung von Deckenabständen
  4. Erhöhung der Massen (Spanplatten, Gipskarton oder Blei)
  5. Einlegen von Membranen, ausgeführt mit bleibeschichteten Hartholzplatten
  6. Sämtliche Angaben der Schallpegel beinhalten die Gebäudestruktur. Z.B. besteht eine Schalldämpfung von 60 dB (A) am Boden aus der Rohdecke, dem Dämmmaterial und den Materialien des Bodenaufbaus.


Magnetische Abschirmung

 



Nach Besichtigung eines möglichen Standortes und/oder nach Auswertung der B0 Messungen kann sich herausstellen, dass ein MR-System nur mit einer zusätzlichen magnetischen Raumabschirmung betrieben werden kann. Das Umfeld des MRT Systems muss vollständig von störenden Einflüssen abgeschirmt werden. Magnetische Abschirmungen ermöglichen ein sicheres Betreiben des Kernspintomographen ohne Gefährdung von Patienten und Personal und reduzieren im umgekehrten Fall den Einfluss bewegter Massen (Fahrstühle, PKW, LKW) auf den Magneten eines Kernspintomographen. Somit sind magnetische Abschirmungen ein wichtiger Aspekt bei der Planung und Realisierung eines MRT-Projektes. Ein Standort, der ohne eine magnetische Abschirmung ungeeignet ist, wird nach Einbau einer magnetischen Raumabschirmung innerhalb der Vorgaben des Geräteherstellers liegen. Eine magnetische Abschirmung wird durch die Verwendung von Weicheisen oder Trafoblechen erstellt.Mit fachgerechter und schneller Montage gewährleisten wir eine zügige Fertigstellung des Projektes. Nach Abschluss der Gesamtinstallation eines MRT überprüfen wir die Lage der Feldlinien des Magnetfeldes. In besonderen Fällen (nahegelegene S- und U-Bahnen) kann es erforderlich sein eine aktive Abschirmung zu verwenden. Hierzu muss eine aktive Magnetfeldkompensation installiert werden. Diese Einrichtung kann ebenfalls von inmed geliefert werden.

 


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